Goldwaschkurs 25.02.2017

Wärmende Februarsonne am Goldwaschtag. 

Toll war’s! Der Goldwaschtag mit Euch war einfach super, hat mir bestens gefallen und auch neue Ideen gebracht. Doch der Reihe nach. Begonnen hatte es mit ziemlich dichtem Nebel. Im Vorfeld hatten sich wegen Krankheit ein paar weitere Teilnehmer kurzfristig abgemeldet. Übrig blieben die drei, die jedoch umso intensiver die Kunst des Goldwaschens erlernen wollten. Für den heutigen Tag und aufgrund der winterlichen Witterung hatte ich einen Goldwaschplatz nördlich von Neuenburg am Rhein ausgesucht.

 Er verfügt über eine eigene Straßenzufahrt mit anschließendem Parkplatz. Falls es nötig würde und man rasch zu den Autos müsste, beispielsweise um sich wärmere Bekleidung überzuziehen, war der Weg nur sehr kurz. Der Rhein selbst führte nur wenig Wasser, aber der Nebel hielt die ansonsten im übrigen Land wärmenden Sonnenstrahlen ab. Die Temperaturen waren entsprechend „frisch“. Doch das sollte sich schon bald nach Beginn des Goldwaschkurses ändern.
Die Sonne verdrängte bald die letzten Nebelschwaden und bescherte uns einen herrlichen Tag. Bereichert wurde er durch die Goldfunde. Eingangs gab ich den Teilnehmern noch ein wenig theoretisches Rüstzeug mit auf den Weg, dann ging es sogleich an eine ausgesuchte Stelle ans Schaufeln. Sand und Kieselsteine wurden in die Siebe geschaufelt, dann folgte das obligatorische Aussieben, so dass in den darunter liegenden Pfannen nur noch Sand und kleine Steine fielen.
Nun hieß es, dieses Gemisch auszuwaschen, wobei der „schwarze Sand“ und Gold sich nach unten auf den Pfannenboden absetzten, während die leichteren, darüber liegenden Sande über den Rand zurück in den Fluss geschwemmt wurden. Die Teilnehmer gaben sich beste Mühe, um möglichst schnell den richtigen Dreh herauszubekommen. Und siehe da: Schon recht früh fanden sie ihr erstes Rheingold. Was für ein herrlicher Anblick! Ein Glück, dass der Wasserstand zwar niedrig war, aber die Strömung dennoch für den Einsatz der Goldwaschrinnen ausreichte. Sie wurden bis zum Schluss eifrig befüllt, um noch mehr Gold zu finden. Wie rasch man Gold findet, wenn die richtige Technik angewandt wird, begeisterte alle drei Teilnehmer. Sie möchten das Goldwaschen nun als Hobby fortführen und werden sicherlich nicht das einzige Mal hier am Rhein gewesen sein. Ein herzliches Dankeschön an Fränzi und Max aus Südtirol sowie Jens aus Heidelberg.

Ähnliche Beiträge