Goldwaschkurs 17.06.2017

Goldkörnchen in der Pfanne

Einfach schön! Im Wasser stehen, die Sonne genießen, hin und wieder unter schattenspendenden Bäumen am Ufer ausruhen und dann in einem weiteren Anlauf nach dem kostbaren gelben Metall schürfen. Für die Teilnehmer des Goldwaschtages am Samstag war es ein Erlebnis. So etwas hatten sie noch nie erlebt.

Zum Abschluss nahmen sie nicht nur eine wunderschöne Erinnerung an einen Abenteuertag mit nach Hause, sondern auch selbst gefundenes Rheingold. Einige von ihnen hat das Goldfieber so sehr gepackt, dass sie in der Goldsuche ihr neues Hobby entdeckten.

Für Samstag waren sommerliche Temperaturen angekündigt, außerdem ein makellos blauer Himmel. Deshalb hatte ich einen Goldwaschplatz nördlich von Neuenburg am Rhein ausgesucht, wo wir am Ufer unseren Lagerplatz zwischen den kühlenden Uferbäumchen beziehen konnten. Der Goldwaschplatz lag direkt davor.

Das Wasser war angenehm warm und kühlte gleichzeitig. Das war auch nötig, ebenso dass jeder Teilnehmer genug Getränke dabei hatte. Davon vergewisserte ich mich zu Beginn der Goldsuche.

Eine Teilnehmerin hatte ganz besonderes Glück. Zwischen den Schwermineralien und dem schwarzen Sand, ein Indiz für das Vorhandensein von Gold, kullerte ein kleines Körnchen mit einer wundervollen Farbe: Gold! Ob es tatsächlich aus dem gelben Metall bestand, konnte ich vor Ort nicht endgültig feststellen, aber die Farbe und die Form waren verräterisch. Vor wenigen Jahren hatte ich an derselben Stelle ähnliche Goldkörner gefunden. Sie waren echt.

Aber auch die anderen Goldsucher fanden schönes Rheingold, das hier zumeist in Form kleiner Plättchen, den sogenannten Goldflitterchen, vorkommt. Da Gold extrem schwer ist, lagert es sich – die richtige Waschtechnik vorausgesetzt – zunächst am Grund der Goldwaschpfanne ab und muss lediglich von den darüber liegenden leichteren Sanden befreit und damit sichtbar gemacht werden. Darum ging es in diesem Kurs hauptsächlich. Quasi als Belohnung konnten alle Goldwäscher selbst gewaschenes Gold mit nach Hause nahmen. Übrigens, gefreut habe ich mich auch über den Stuttgarter Goldwäscher, der bereits vorige Woche mit dabei war und in der Goldsuche sein neues Steckenpferd entdeckte. Er war auch an diesem Tag angereist und berichtete mir, die Aktivitäten draußen in der Natur hätten ihm sehr gut getan. Wohl auch deshalb freute er sich riesig auf diesen zweiten Goldwaschtag.

 

 

Ein Kommentar

  1. Hallo lieber Franz-Josef,
    herzlichen Dank für die schönen Stunden die wir am Rhein verbringen durften.
    Es war ein besonderes Erlebnis mit dieser netten Gruppe auf Goldsuche zu gehen.
    Leider blieb das Große Nugget aus, aber der Spaß war´s uns wert.
    Viele Grüße aus Biberach an der Riss

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