Goldwaschkurs 11.02.2017

Goldwaschkurs bei Sonne und Nebel.

Die Wintermonate bieten für Goldsucher eine Besonderheit. In der Regel ist der Wasserstand im Rhein so niedrig, dass Geröllbänke auftauchen, die nicht einmal in den Sommermonaten zu sehen sind. Die Teilnehmer des heutigen Goldwaschkurses konnten hiervon einen Eindruck gewinnen: Das Wasser hatte sich weit zurückgezogen, so dass selbst der Einsatz der Goldwaschrinnen ein wenig schwierig war. Denn es fehlte die nötige Strömung.

Doch zunächst ging es auch heute erst einmal darum, den Umgang mit der Goldwaschpfanne einzuüben und zu versuchen, die ersten Goldflitterchen zu finden. Erst wenn die Pfanne beherrscht wird, können die Rinnen eingesetzt werden. Damit genügend Strömung erzeugt wurde, wurde mit Kieselsteinen zwei Dämme in der Form eines großen Trichters gebaut. Damit wurde das Wasser zu den Rinnen leitete. Die so erzeugte Strömung reichte für die Trennung von schweren und leichten Sanden gerade aus.

Hatten wir am Morgen noch besten Sonnenschein, wechselte das Wetter bereits in den frühen Nachmittagsstunden. Hochnebel kam auf und bescherte uns kühlere Temperaturen. Gegen Abend wurde deshalb ein Lagerfeuer entfacht, an dem wir uns aufwärmten, bevor die Teilnehmer mit ihren selbst gefundenen Goldschätzen den Heimweg antraten. – Obwohl nur zwei der angemeldeten Teilnehmer gekommen waren, war es für uns alle ein herrlicher Tag mit vielen angeregten Gesprächen rund ums Thema Rheingold.

2 Kommentare

  1. War ein toller Kurs, klein aber fein. Sehr viel Hintergrundinformationen und handwerkliche Tipps. Habe die Flitter gleich zuhause unterm Mikroskop angeschaut, Phantastisch!! Das Goldvirus hat mich angesteckt, die Wanne habe ich gleich mit Sandpapier geschliffen!! Gruss und Danke Werner Müller

  2. Danke für die tolle und lehrreiche Exkursion an den Rhein. Habe viel gelernt und neues erfahren, was ich heute gleich im Alleingang ausprobierte und mit reichlich Erfolg belohnt wurde. Moritz Rombach

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