Goldwaschkurs 08.07.2017

Goldwäscher aus der Heimat des Rheingoldes

Gleich eine ganze Gruppe aus der Schweiz war beim heutigen Goldwaschkurs bei Neuenburg am Rhein dabei. Aber auch die übrigen Teilnehmer kamen zum Teil von weit her. Alle hatten einen Wunsch gemeinsam: Gemeinsam nach dem legendären Rheingold zu schürfen, die Waschtechnik zu erlernen und der einmalig schönen Uferlandschaft des Altrheins.

Der ausgesuchte Rheinabschnitt sieht noch so aus, wie ihn die Goldwäscher in den vorigen Jahrhunderten vorfanden – mit Geröllbänken, einem flachen Ufer und vielen, vielen schattenspendenden Bäumen. Wegen des angekündigten heißen Tages hatte ich einen Platz nördlich von Neuenburg ausgesucht. Der Parkplatz liegt oberhalb des Rheinwaldes; lange Fußwege gibt es hier überhaupt nicht. Überrascht hat mich übrigens auch ein Goldsucherpärchen aus Villingen, zusammen mit einem Verwandten. Sie wollten den herrlichen Sommertag nutzen, um sich uns anzuschließen – und Rheingold zu waschen. So wie in der letzten Zeit fast an jedem Wochenende…

Um es vorweg zu nehmen: Natürlich wurde Gold gefunden. Es waren keine riesige Mengen, aber immerhin. Beim einen oder anderen dauerte es ein bisschen, bis man die richtige Waschtechnik anwandte, aber dann klappte es doch noch. Und so konnten auch heute wieder alle Teilnehmer selbst gewaschenes Rheingold mit nach Hause nehmen. Meine Statistik stimmte also auch heute wieder. Laut Statistik lautet die Erfolgsquote, am Rhein Gold zu finden: „100 Prozent!“

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Während des gemeinsamen Goldwaschens berichtete ich ebenso über die Herkunft des edlen Metalls, schließlich liegt der Ursprung in der Schweiz. Während das Graubündener Rheingold im Bodensee endet (und dort verbleibt), liefert das Napfgebiet in der Zentralschweiz als zweite „Rheingoldquelle“ das begehrte Metall bis in den Hochrhein und damit in den Oberrhein. Auf den Geröllbänken muss es nur noch aus dem Sand herausgewaschen werden, sofern man die Technik beherrscht.

Liebe Teilnehmer, es war auch für mich ein ganz toller, schöner, erlebnisreicher Tag, wenngleich uns die Hitze ein wenig zugesetzt hat. Aber der Schattenplatz unter den Bäumen, wo wir unser Lager eingerichtet und die Pause verbracht hatten, sowie die wildromantische Uferlandschaft und der einmalig schöne Glanz des gefundenden Goldes…. Was gibt es schöneres?

 

 

6 Kommentare

  1. Es war ein unvergessliches Tag, das war mein vorgezogenes Geburtstagsgeschenk, das man nicht so schnell vergisst. Bei diesem tollen Wetter und die Abkühlung vom Rhein, machte es mir auch nichts aus das ich mit der Kleidung ins Wasser viel. Auch wir haben ein paar Goldplättchen gefunden, was uns natürlich anspornte weiter zu machen. Es war eine schöne Truppe, unser Herr Andorf gab uns wertvolle Informationen, und half uns so gut es ging. Für uns war es nicht das letzte Mal. LG. Müller – Schmitz

    1. Vielen Dank! Aber die Abkühlung tat ja wirklich gut. Mein Tipp: Bei heißem Wetter einfach die Gummistiefel mit Rheinwasser fluten. Das kühlt.

  2. Es war ein ganz tolles Erlebnis!!! Vielen Dank für den spannenden Tag und die vielen intressanten Informationen!!!
    Liebe Grüsse aus der Schweiz
    Fam. Dick

    1. Liebe Schweizer, jetzt wisst Ihr, weshalb wir die Schweiz so sehr mögen: Das Rheingold kommt nämlich aus der Eidgenossenschaft. Liebe Grüße!

  3. Wir hatten trotz Hitze einen super Tag. Es hat Spass gemacht. Alle haben Gold gefunden :-). Der Grillmeister hat eine gute Glut gemacht. Ich danke im Namen der ganzen Familie Dick aus der Schweiz.

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